Dresdener Anwaltverein e.V.

im Deutschen Anwaltverein

Beitragsordnung des DresdnerAnwaltVerein e.V.

§ 1 Beitragspflicht

(1) Der Mitgliedsbeitrag für ordentliche und außerordentliche Mitglieder des Vereins beträgt bis 31. Dezember 2012 monatlich 14,50 € und ab 1. Januar 2013 monatlich 16,50 €. Ehrenmitglieder zahlen keinen Beitrag.

(2) Der an den Deutschen Anwaltverein und den Anwaltverband Sachsen zu entrichtende Mitgliedsbeitrag ist Bestandteil des Beitrags gemäß Absatz 1 und wird vom Vorstand direkt an den jeweiligen Verband abgeführt. Soweit für ein Mitglied der Beitrag an den Deutschen Anwaltverein nachweislich bereits von einem anderen Mitgliedsverein des Deutschen Anwaltvereins entrichtet wird, verringert sich der Beitrag dieses Mitglieds um diesen Betrag.

(3) Während der ersten zwei Jahre nach ihrer Erstzulassung sowie für den Kalendermonat, in welchem sie dem Verein beigetreten sind, zahlen ordentliche Mitglieder keinen Beitrag.

(4) Für Mitglieder, die innerhalb eines Kalenderjahres zu einem anderen Mitgliedsverein des Deutschen Anwaltvereins wechseln und die dortige beitragspflichtige Mitgliedschaft bis zum 30. Juni des betreffenden Jahres nachweisen, endet die Beitragspflicht bereits mit diesem Datum.

§ 2 Fälligkeit, Lastschriftverfahren

(1) Der Beitrag ist jeweils für ein Kalenderjahr im voraus bis zum 15. Februar eines jeden Jahres fällig. Für das erste Jahr der Beitragspflicht ist der Beitrag im voraus bis zum 15. des auf den Beginn der Beitragspflicht folgenden Kalendermonats fällig.

(2) Jedes beitragspflichtige Mitglied ist verpflichtet, dem Verein die Einziehung der fälligen Beiträge im Lastschriftverfahren zu ermöglichen.

§ 3 Zahlungserleichterungen

Der Vorstand kann einem Mitglied auf dessen begründeten Antrag hin für die Dauer eines Kalenderjahres gestatten, den Beitrag in Raten zu leisten. Ratenzahlung kann bei Fortdauer der Voraussetzungen wiederholt gestattet werden.

§ 4 Beitragsbefreiung

(1) Für Zeiten des Mutterschutzes und der Inanspruchnahme der gesetzlichen Elternzeit können Mitglieder auf Antrag von der Beitragspflicht befreit werden.

(2) Mitglieder, die infolge Alters oder Krankheit nicht mehr in erheblichem Umfang anwaltlich tätig sind oder für die mit Rücksicht auf ihre Einkommens- und Vermögensverhältnisse die volle Beitragspflicht eine besondere persönliche Härte darstellen würde, können auf Antrag von der Beitragspflicht ganz oder teilweise befreit werden. Die Beitragsbefreiung infolge Krankheit oder bei besonderer persönlicher Härte ist jeweils auf ein Kalenderjahr begrenzt. Sie kann bei Fortdauer der Voraussetzungen wiederholt gewährt werden; bei besonderer persönlicher Härte gilt dies jedoch nur dann, wenn dadurch in diesem Kalenderjahr die Zahl aller aus diesem Grund beitragsbefreiten Mitglieder 1 % aller beitragspflichtigen Mitglieder nicht übersteigt und der Antrag auf Beitragsbefreiung bis zum 30. April des Jahres gestellt wird, für das die Befreiung beantragt wird.

(3) Anträge auf Beitragsbefreiung sind unter Beifügung geeigneter Nachweise an den Vorstand zu stellen, der endgültig darüber entscheidet.

§ 5 Gebühren und Aufwandspauschalen

(1) Bei Aufnahme neuer Mitglieder wird eine Aufnahmegebühr in Höhe von 50,00 € erhoben. Die Aufnahmegebühr ist binnen eines Monats nach Zugang der Mitteilung über die Aufnahme zu entrichten.

(2) Werden Mitgliedsbeiträge anders als durch Lastschrifteinzug entrichtet, wird für jede derartige Zahlung eine Aufwandspauschale in Höhe von 3,00 € erhoben, soweit ein Mitglied wegen fälliger Zahlungsverpflichtungen gemahnt werden muß, für jede Mahnung eine Aufwandspauschale in Höhe von 6,00 €, soweit infolge unterlassener Mitteilung von einem Anschriftenwechsel eines Mitglieds dessen neue Anschrift ermittelt werden muß, eine Aufwandspauschale in Höhe von 20,00 € sowie soweit eine Lastschrift mangels Deckung oder infolge unterlassener Mitteilung eines Wechsels der Bankverbindung fehlschlägt, eine Aufwandspauschale in Höhe von 16,00 €.

 

Fassung vom 19. September 2012